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In Irland

Der kleinst mögliche Mietwagen reicht völlig aus und wir wollten schon immer mal VW Up fahren. Geworden ist es natürlich etwas anderes: ein südkoreanischer I20. Ein nettes fast neues Auto; leider alles auf der falschen Seite. Es dauert fast eine Woche bis ich den Rückspiegel nicht mehr rechts oben suche. Auf dem Display hinter dem Lenkrad werden runde Tacho- und Drehzahlarmaturen angezeigt. Retrochick oder soll das das UX Optimum sein?

Der Spurassistent war selten meiner Meinung und nervt gewaltig. Klugscheißt mit kaum 24.000 km, das soll wohl ein Witz sein. Klar, kann ich ausschalten, in der dritten Ebene eines Touchmenüs; muss ich aber jedes mal nach Kaltstart. 
Wozu gibt es den überhaupt? Soll er mich auf den rechten Weg führen, wenn ich einnicke? Das kann nicht passieren; der Aufmerksamkeitsassistent erkennt lange vor mir, dass ich müde bin und empfiehlt nachhaltig eine Kaffeepause. 
Und wenn der Assistent mitten in der Kurve eine Fahrspur zu erkennen glaubt und an meinem Lenkrad zerrt, ist das wirklich wenig hilfreich. 
Vermutlich ist das kein Sicherheits- oder Komfortfeature, sondern ein Trainingsmodus für die Selbstfahr-KI. 
Wird schon, das mit dem Autofahren hat bisher so gut wie jeder hinbekommen.

Der Geschwindigkeitsschildererkenner funktioniert ziemlich gut und weist mich durch nachhaltiges Piepen auf die Überschreitung der aktuell erlaubten Geschwindigkeit hin. Er ist mindestens genauso gut für die Plausibilitätsprüfung der Beschilderung geeignet und sollte in jedem Dienstfahrzeug der Straßenmeisterei vorhanden sein.